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Medienprojektzentren Offener Kanal
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Medienprojektzentren Offener Kanal
Ausgabe 2/2020 – 19. Juni 2020
Liebe Leserinnen und Leser,

 

in unserem ersten Beitrag geht es diesmal um Rassismus, im zweiten um politischen Mord und im dritten um Filme gegen Hass. Wir haben das nicht absichtlich ausgesucht, manchmal sind die Zeiten so. Zum Glück endet, zumindest hier im Newsletter, alles gut.
Aber lesen Sie selbst.

Nachrichten aus den Medienprojektzentren

Kommunizierende Röhren

MOK Fulda.

In einer Videokonferenz mit KollegInnen aus anderen Offenen Kanälen in der letzten Woche waren wir uns einig: Corona hat uns spannende neue Arbeitsfelder und Klienten gebracht. Videostreaming über das Netz ist der aktuelle Hit und so helfen wir, indem wir Technik und Infos dazu bereitstellen und wir profitieren davon, indem wir die über Social Media gestreamten Filme wieder abgreifen und über unsere Kanäle weiterverbreiten.

Aber Corona bringt uns auch noch ganz neue Kontakte, viel mehr Menschen suchen zurzeit Wege, Ihre Themen medial zu verbreiten.

Ein Beispiel für den ersten Bereich ist das Bonifatiushaus Fulda, das versucht, Interessenten für seine Fortbildungsangebote auch über interaktive Videostreams und aufgezeichnete Vorträge zu erreichen. Über die Umwandlung von gefilmten Vorträgen in abrufbare Audiopodcasts reden wir gerade noch, auch das könnte noch eine spannende weitere Verbreitungsmöglichkeit sein. Jetzt freuen wir uns erst einmal über inhaltlich hochkarätige Vorträge, die unser Programm bereichern.

Das beste Beispiel für den zweiten Bereich ist „Stand up! Talk with us!“ von und mit Nuha Sharif Ali. Angeregt, nein, aufgeregt durch die Rassismusdiskussion, die nun auch Deutschland erreicht hat, produziert sie bei uns kurze Filme, in denen sie ihre eigenen Rassismuserfahrungen und die ihrer Familie und Freunde erzählt. Mit dem ersten Beitrag, den Sie hier sehen können, erreichte sie über ihren Instagram-Account und ihre Facebook-Seite über 70.000 Menschen. An der Demonstration gegen Rassismus, zu der sie am Wochenende nach der Veröffentlichung des Videos aufrief, nahmen in Fulda mehr als 2.000 Menschen teil. Ein zweiter Clip ist auf Social Media schon unterwegs und läuft ab nächster Woche auch bei uns im Programm, heute Nachmittag produzieren wir ein Gespräch zum Thema Rassismus in Fulda in unserem Studio.

Achja, die Überschrift: Wir denken ja manchmal, unsere Einrichtungen könnten gar nicht anders sein als sie sind. Aber wenn dann, so wie jetzt durch Corona, ein ganzes Sommerkursprogramm ausfällt, nehmen ganz schnell andere Projekte und Themen den Platz ein.

 

Haltung zeigen - Gedenkveranstaltung aus dem RP in Kassel

MOK Kassel.

Am 2. Juni 2020 jährte sich der Todestag von Dr. Walter Lübcke. Der ehemalige Kasseler Regierungspräsident hatte eine klare Haltung gegen Rassismus, Hass, Ausgrenzung und Gewalt. Zu seinem Gedenken zeigten die vier Offenen Kanäle in Kassel, Fulda, Gießen und Rhein/Main am 2. Juni 2020 ab 16.00 Uhr die Debatte „Haltung zeigen!“...
 

 

In drei Gesprächsrunden diskutierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Kirche, Zivilgesellschaft und Journalismus unter dem Titel „Haltung zeigen!“ über Feinde der Freiheit und die Quellen des Hasses, über die Wahrnehmung von Verantwortung in der Freiheit und über die ganz persönliche Verantwortung unter Bedingungen, wie wir sie gerade durch die Corona-Pandemie erleben.

Die Gesprächsrunden wurden eingerahmt von kurzen eingespielten Statements – unter anderem des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier.

Die Debatte „Haltung zeigen!“ ist auch unter www.mediathek-hessen.de abrufbar. 

 

 

Bild: Regierungspräsidium Kassel.

#zusammen_Krass gegen Hass

MOK Rhein-Main.

Das MOK Rhein-Main unterstützt auch in diesem Jahr den Videowettbewerb "Krass gegen Hass" und hat den offiziellen Bewerbungstrailer erstellt. Veranstalter ist das Jugendamt der Stadt Offenbach.

 

 

Zeigt uns Eure Meinung, Eure Ideen oder Projekte! Egal, ob mit der Schulklasse oder im Rahmen einer Arbeits- oder Jugendgruppe. "KRASS gegen HASS – wir #ZUSAMMEN" ist dieses Jahr das Motto. Die besten fünf Filme werden im September bei einer Preisverleihung in Offenbach gezeigt und die besten drei werden prämiert. Alle Filme werden darüber hinaus im Offenen Kanal ausgestrahlt.

 

 

Text: NT. Bild: http://krassgegenhass.junetz.de/.

MOK Gießen findet langsam zur (eingeschränkten) Normalität zurück

MOK Gießen.

Seit Mitte März war das MOK Gießen für den Publikumsverkehr geschlossen. Wie im letzten Newsletter vom 24.04.2020 berichtet, mussten alle medienpädagogischen Projekte und Seminare, aber auch die Kurse für Kamera und Schnitt entfallen. Lediglich die Ausleihe von Technik fand in sehr überschaubarem Rahmen weiterhin statt. So war z.B. das mobile Studio als Dauerleihgabe zur Übertragung bzw. Aufzeichnung von Gottesdiensten quasi pausenlos im Einsatz. Neue Sendungen konnten von den Produzenten online oder auf Datenträger zur Sendung an das MOK eingereicht werden. Rückblickend kann man sagen, dass die notwendigen Einschränkungen den Bereich Bürgerfernsehen zwar spürbar, aber nicht massiv getroffen haben. Viel schwerer wog (und wiegt) dagegen, dass alle persönlichen Maßnahmen mit Schulklassen, Multiplikatoren und anderen Gruppen unmöglich geworden sind. Die Kooperation mit einigen Schulen, in denen Lehrvideos und andere Informationsangebote ausgetauscht und gesendet bzw. online gestellt wurden, konnten da nur ein schwacher Ersatz sein.

 

Die allermeisten „Kunden“ des MOK Gießen hatten sich übrigens solidarisch und einsichtig in diesen ungewöhnlichen Zeiten gezeigt. Nur einige Wenige konnten oder wollten die nötigen Einschränkungen nicht recht akzeptieren.

 

Erfreulich war, dass das schon lange geplante Interview mit der Landrätin des Landkreises Gießen zur aktuellen Lage im Mai endlich zustande kam. Der 5-minütige Einspieler war dann auch der Auftakt zu einem Corona-Themenabend im Offenen Kanal Gießen am 15.05.2020, an dem viele Beiträge der Bevölkerung rund um die Krise erstmals oder in Wiederholung gezeigt wurden. Die Bandbreite reicht dabei von Bildern einer gespenstisch leeren Gießener Innenstadt über Gesundheitstipps bis hin zur Analyse von Verschwörungstheorien.

 

Seit dem 02.06.2020 hat das MOK Gießen seine Türen nun wieder geöffnet. Die Belegung der Schnittplätze ist ebenso wieder möglich, wie die reguläre Ausleihe von Produktionstechnik. Dies alles erfolgt unter Einhaltung der allgemein empfohlenen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Besonders an den Schnittplätzten erweist sich die Forderung nach 1,5 Meter Abstand allerdings als schwer bis gar nicht umsetzbar, wenn man z.B. Handgriffe und Bedienung direkt  am Computer erklären muss.  Auch steht die Lieferung von Desinfektionsmitteln in ausreichenden Mengen immer noch aus.

 

Immerhin … es geht beim Bürgerfernsehen wieder in Richtung Normalität. Für die Medienkompetenz-Projekte gilt dies leider nicht. Es ist absehbar, dass vor den Sommerferien keine Maßnahmen mit Schulen mehr zu realisieren sind. Auch die schon lange geplanten Ferienprojekte mit unterschiedlichen Partnern aus Jugendpflege und -bildung sind inzwischen leider ausnahmslos abgesagt.

 

Insofern konzentrieren sich unsere Hoffnung auf die Zeit nach den Sommerferien. Gespräche mit unseren Kooperationspartnern sind im Gange, aber die unsichere Lage hat  Einfluss auf Planungsicherheit und Entscheidungsfreude.

 

Nicht zuletzt deswegen wird im MOK Gießen engagiert an der Entwicklung und Erprobung von Online-Angeboten rund um den Offener Kanal und die Vermittlung von Medienkompetenz gearbeitet. Es gibt jedoch wenig Zweifel, dass diese Wege unsere klassische Arbeit niemals ersetzen können. Der direkte Kontakt mit Menschen und der persönliche Austausch vor Ort ist eben durch nichts zu ersetzen.

 

Wollen wir alle hoffen, dass man in nicht allzu ferner Zeit sagen wird: Weist du noch … damals bei Corona?

 

 

Text: Behle / MOK Gießen. Bild: Behle / MOK Gießen.

Medienbildung Online – Ein Zwischenstand

MOK Fulda.

Newslettertexte sollten einfach, kurz und unterhaltsam sein, sonst werden sie nicht gelesen. Unser Kollege Andreas Rickert-Lützen hat nun einen Text geschrieben, in dem er schildert, wie er seine Medienpädagogik-Präsenzveranstaltungen an der Hochschule Fulda auf Online-Seminare umgestellt hat. Das ist schon etwas komplizierter, aber wenn Sie das Thema interessiert, lohnt es sich, hier zu klicken.

 

Medienbildung Online ist anders, völlig anders. Sie unterscheidet inhaltlich, methodisch und didaktisch von den gewohnten face-to-face-Formaten in der Präsenzlehre und sie macht vor allem eins: viel Arbeit.

Auch wenn sich Lern- und Lehrziel von Präsenz- und Online-Seminaren nicht unterscheiden, ist das Instructional Design, der Prozess also, bei dem Inhalte in Lerninhalte umgewandelt werden, völlig verschieden. In einer Präsenzveranstaltung fallen die drei wesentlichen Aspekte didaktischer Szenarien, Vermittlung (Einsatz und Gestaltung von Lehrmaterial), Aktivierung (Gestaltung von Aufgaben zur Förderung sachbezogener Lernprozesse) und die Betreuung und Unterstützung (Gestaltung von begleitender Kommunikation) in eins. Mittelpunkt in Präsenz ist der Lehrende, er präsentiert, er erläutert und motiviert und unterstützt direkt. In der Präsenz ist die mediale Aufbereitung eine Ergänzung zum Vortrag, Online hingegen Mittelpunkt. Während in der Präsenzlehre Vermittlung, Aktivierung und Betreuung eins sind, fallen sie in der Online-Lehre auseinander und müssen medial wieder zusammengefügt werden:

  1. Inhalte, die in der Regel auf den Lernplattformen hochgestellt und zeitversetzt rezipiert werden, müssen eindeutiger gestaltet werden und selbsterklärender sein, damit Struktur und Orientierung auch ohne eine direkte Intervention von Lehrenden entstehen.
  2. Lern- und Lehrziele müssen dennoch in Feedbackschleifen überprüft werden, entweder durch den Lehrenden oder/und in Peer-Verfahren, und diese müssen so gestaltet werden, dass sie motivieren und aktivieren.
  3. Lernende müssen durch Live-Begegnungen unterstützt werden, weil die direkte Ansprache durch den Lehrenden bzw. der Austausch mit Kommilitonen fehlt.

Ich erläutere das mal praktisch an meinem Videoseminar. Meine Standard Prezi zum Thema ist gleich zu Anfang im Papierkorb verschwunden. Stattdessen habe ich nicht mehr mit Stichworten sondern mit Text gearbeitet und diesen begleitend mit Video kommentiert. Alles was ich erzähle, versuche ich dann noch einmal zu visualisieren (Grafiken oder Videos zum Thema). Auch wenn ich viel mit Medien mache ist das zeitaufwendig und neben Schnittprogrammen und YouTube-downloader möchte ich ohne Snagit zur Bearbeitung von Screenshots und dem Videoeditor Camtasisa nicht mehr arbeiten.

Nach jedem Seminar stelle ich eine Hausaufgabe, z.B. den Dreh eines Videos zum Thema, das in einem Forum veröffentlicht wird und von allen angesehen werden kann. Ich kommentiere jedes Video einzeln, lobe oder gebe Tipps was man anders machen könnte. Tipp: Padlet (das ist eine Art Pinwand im Netz, an die wir alles pinnen können was wir wollen, auch Videos).

Begleitend dazu müssen die Studiereden sich selbständig mit einem Videoschnittsystem beschäftigen. Die einen schneiden am PC, andere auf einem Pad oder dem Handy. Auch hier gibt es ein Forum, in dem sich die Studierenden über best practice austauschen. Die Unterstützung in einem solchen Szenarium ist sehr arbeitsintensiv, da sich Ausstattung, Vorwissen, Frustrationstoleranz erheblich unterscheiden und man selbst von vielen Anwendungen noch nie etwas gehört hat.

Alle zwei Wochen, gibt es zum Padlet-Forum ein Treffen im Videochat (Webex, Jitsi, Zoom), bei dem Fragen und Probleme behandelt werden. Wie schon erwähnt es geht nicht nur um Inhalte, es geht auch um Unterstützung und Motivierung.

Resümee: Schon lange nicht mehr so viel für mein Geld gearbeitet, aber so spannend war mein Job genauso lange nicht.

Ökumenischer Gedenkgottesdienst für Dr. Walter Lübcke

MOK Kassel.

Die Evangelische und die Katholische Kirche in Kassel gedachten auf Anregung mehrerer Organisationen aus dem "Kasseler Bündnis gegen Rechts" an den vor einem Jahr ermordeten Regierungspräsidenten. Da aufgrund der geltenden Abstandsregelungen nur 80 vorangemeldete Besucher*innen in der Elisabethkirche Platz fanden, übertrug der Offene Kanal Kassel auf Bitten der Initiatoren die Veranstaltung zeitversetzt am 5. Juni im OK-Programm sowie auf der eigenen Webseite.

 

Solidarität zeigen

MOK Rhein-Main.

Das MOK Rhein-Main hat auf Initiative der Stadt Offenbach in der aktuellen Corona-Krise die Offenbacher Bürger dazu aufgerufen, Momente des Miteinanders und der Solidarität in Bildern festzuhalten und mit anderen zu teilen. Im Fernseh-Programm sowie über die Social Media-Kanäle des Community-TV-Senders wurden Bürger ermutigt, sich an der Mitmachaktion der Stadt zu beteiligen. Viele der produzierten Videos wurden anschließend im TV-Programm ausgestrahlt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

Unter dem Motto "Offenbach zeigt Solidarität in Corona-Zeiten" sind während der letzten Wochen viele verschiedene Beiträge entstanden, die zeigen, wie Menschen mit der aktuellen Situation umgehen und sich in kreativer Art und Weise unterstützen. So konnten beispielsweise Kinder Fragen zu Corona stellen und die Kinderbuch-Sachautorin Susan Schädlich hat geantwortet. Ein "Unplugged"-Konzert der Band "Tailormade" wurde aufgrund der Corona-Krise im heimischen Probenkeller aufgezeichnet. Die Band spielt Rock-Klassiker und hat die Titel entsprechend der aktuellen Situation umgetextet (siehe beigefügtem Link). Darüber hinaus gab es eine Familien-Oster-Olympiade von der Von Ich Zu Ich gGmbH und eine Mutmachaktion der Stadtkirche Offenbach. Die Caritas Offenbach hat ein Video über die Arbeit ihrer Mitarbeiter in der Corona-Zeit erstellt. Alle produzierten Beiträge des Wettbewerbes der Stadt Offenbach sind über die Mediathek Hessen unter www.mediathek-hessen.de sowie unter www.offenbach.de unter der Rubrik "Leben in OF" abrufbar.

 

 

Text: NT. Bild: pixabay.com.

50x Beethoven - MOK Kassel kooperiert mit dem LV Hessischer Liebhaberorchester

MOK Kassel.

Der LV Hessischer Liebhaberorchester, die Musikakademie der Stadt Kassel und der Offene Kanal planen gemeinsam die Aufführung und Aufzeichnung eines großen Beethoven-Konzertes am 4. Oktober im Ballhaus beim Schloss Wilhelmshöhe. Doch wie gestalten sich die Proben in diesen schwierigen Zeiten?...

 

Mithilfe des MOK Kassel entstehen rund 50 einzuspielende Videotutorials, um die schwierigen Passagen der Orchesterstücke zu meistern. Und so kommen in den nächsten Tagen viele junge Musiker*innen mit ihren Instrumenten ins TV-Studio, um die heiklen Stellen einzuspielen und den Kolleg*innen zur Verfügung zu stellen. Studierende der Musikakademie Kassel zeichnen unter Anleitung der MOK-Mitarbeiter*innen an vier Tagen und Abenden die Tutorials auf.

Und alle zusammen freuen sich auf einen großen Beethoven-Abend am 4. Oktober.

 

 

FSJ in Corona-Zeiten

MOK Fulda.

Ich bin Remco, 20 Jahre alt und mache zurzeit meinen Bundesfreiwilligendienst im Offenen Kanal Fulda.

Als Corona anfing wurde mir angeboten, erst einmal im Home-Office weiterzuarbeiten. Es ist gar nicht so leicht, Zuhause eine 40-Stunden-Woche zu füllen, wenn man auf solch eine Situation nicht vorbereitet ist. Da bin ich sicher kein Einzelfall. Normalerweise drehe ich auf der Arbeit Filme, schneide diese, oder ich bediene die Kunden. Zuhause ist aber eigentlich nur das Schneiden so richtig möglich und auch das wird schwierig, wenn nicht ausreichend Filmmaterial da ist. Besonders, wenn aus ein paar Tagen mehrere Wochen im Home-Office werden.

Auch neues Material zu drehen war fast unmöglich, da allgemein Kontakte vermieden werden sollten und ich auch kaum noch irgendwohin kam. Die Bus- und Bahnverbindungen wurden unregelmäßiger, die örtlichen Anruf-Sammel-Taxis vorübergehend eingestellt, überhaupt von A nach B zu kommen immer schwieriger.

Jetzt, nach den Lockerungen der Maßnahmen und seit ich wieder im Offenen Kanal arbeiten kann, sieht auch alles anders aus als vorher. Zunächst war die Einrichtung weiterhin geschlossen, es kamen also nur wenige Kunden mit Termin. Zusätzlich konnte ich wegen der Empfehlung, enge Kontakte zu vermeiden immer noch kaum aus dem Haus gehen und mich mit Leuten zusammenschließen, um was zu filmen. Da wir zwei Freiwillige sind, versuchten wir eigene neue Projekte anzugehen, aber das fiel uns schwer. Zu zweit, ohne andere Darsteller, etwas Cooles wollte uns nicht gelingen. Zuvor hatten wir immer auch andere Beschäftigungen, wenn wir gerade mal nicht weiterkamen. Jetzt aber auf Knopfdruck gute Ideen zu entwickeln blockierte uns und wir haben quasi nur überlegt, was man tun könnte.

Mein größtes Problem ist aber die ungewisse Zukunft. Eigentlich wollte ich nach dem BfD eine Ausbildung als Mediengestalter Bild und Ton beginnen, aber zurzeit werden in diesem Bereich keine Auszubildenden eingestellt. Viele Videoproduktionen müssen sich komplett neue Arbeitsfelder suchen. So hagelt es bei mir also Absagen und ich plane gerade um. Ich schaue jetzt auch nach anderen Ausbildungen, Jahrespraktika oder im Notfall auch irgendwelchen Nebenjobs.

MOK-Cooking@home

MOK Rhein-Main.

Home sweet home! In Zeiten von Homeoffice und Social Distancing haben auch wir unser Zuhause neu kennengelernt und ein beliebtes Sendeformat einfach in die heimische Küche verlegt. Unser MOK-Cooking! Lust auf eine süße Kaffeepause? Heute backen wir Brownies! Viel Spaß beim Zuschauen und Nachmachen!

 

Text: NT. Bild: pixabay.com/Serviervorschlag.

      
Termine
T wie Trailer
Trailer sind oftmals kleine Kunstwerke. Sie zeigen dem Zuschauer, was ihn erwartet, machen „Lust auf mehr“ und sind Aushängeschilder für Sender. Für die Produktion von Trailern für den Offenen Kanal wollen wir in dem Workshop das Offenbacher Treiben am Abend einfangen. Aufnahmen in der Dunkelheit haben einen ganz besonderen Reiz. Zugleich zeigen wir Ihnen interessante Ansätze zur zeitgemäßen Trailerproduktion. Es gefällt, was auffällt, und jedes Mittel ist uns dabei recht.

Hinweis: Das Angebot richtet sich an Film-Einsteiger.

Eine Kooperation mit dem Bildungszentrum BürgerMedien.
Do., 10.09.2020, 16.00 bis 22.00 Uhr
MOK Rhein-Main, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach, Tel.: (069) 82369100
Weitere Informationen
Deutscher Präventionstag 2020 aus dem MOK Kassel
Der diesjährige Präventionstag am 28./29. September in Kassel kommt in digitaler Form aus den Räumlichkeiten des MOK Kassel. Die Mitarbeiter aller vier hessischer MOKs werden in mehreren Aufnahmeteams die Panels, Workshops und Vorträge live streamen
Mo., 28.09.2020
MOK Kassel, Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, Tel.: (0561) 9200920
Weitere Informationen
Impressum: Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), Wilhelmshöher Allee 262, 34131 Kassel, Telefon: (0561) 93 586 0, E-Mail: newsletter-medienprojektzentren@lpr-hessen.de.