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Medienprojektzentren Offener Kanal
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Medienprojektzentren Offener Kanal
Ausgabe 2/2018 – 10. Juli 2018
Liebe Leserinnen und Leser,

 

bevor Sie wieder interessante Neuigkeiten aus den vier hessischen MOKs zu lesen und zu schauen bekommen, hier aus gegebenem Anlass eine wichtige Information zum Datenschutz:


Sie befinden sich in unserem Newsletterverteiler und erhalten damit stets aktuell, in unregelmäßigen Abständen, unseren Newsletter der Medienprojektzentren Offener Kanal in Hessen.

 

Zum 24.05.2018 ist die neue europäische Datenschutz-Grundverordnung in Kraft getreten. Wir gehen davon aus, dass Sie dazu einwilligen, weiterhin unseren Newsletter zu erhalten. Andernfalls besteht die Möglichkeit, sich durch uns jederzeit aus dem Newsletterverteiler austragen zu lassen.

 

Die bei uns im Newsletterverteiler registrierten Kontaktdaten (Anrede, Vorname, Nachname bzw. Körperschaft und E-Mail Adresse) werden lediglich zum Zweck der Newsletterversendung verwendet. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt unter keinen Umständen.

 

Hier aber jetzt weiter zu den MOKs.

 

Mit freundlichen Grüßen
Die Medienprojektzentren Offener Kanal der LPR Hessen

Nachrichten aus den Medienprojektzentren

Hessentags-TV im MOK Kassel

MOK Kassel.

Das MOK Kassel begleitete den diesjährigen Hessentag aus Korbach mit einem täglichen aktuellen Magazin, das u.a. von Korbacher Bürgerinnen und Bürgern sowie Praktikanten und FSJlern des MOK produziert wurde...

 

Mit Unterstützung des Hessentagsbüros in Korbach hatte das MOK Kassel im Vorfeld Korbacher Bürger aufgerufen, sich aktiv an und in der Hessentags-TV-Redaktion zu engagieren. Nach einem vorbereitenden Praxisworkshop produzierten die TeilnehmerInnen unter Anleitung des MOK-Teams  während der zehn Tage acht Magazinsendungen mit vielen Infos zu Ausstellern, Aktionen und besonderen Projekten.

 

 

Kooperation mit „Welcome In! Studio“

MOK Fulda.

Während sich die Bundesregierung in Berlin gerade darüber zerstreitet wie in Zukunft mit Geflüchteten umzugehen ist, kümmern sich in vielen Initiativen und Vereinen in Deutschland Bürger um diejenigen, die schon im Land sind. Einer davon ist „Welcome In! Wohnzimmer e.V.“ in Fulda. Praktisch aus dem Nichts haben hier Ehrenamtliche aus Deutschland, Syrien, Afghanistan und vielen anderen Ländern einen Begegnungsraum für Fuldaer und Geflüchtete geschaffen. Gemeinsam wird gekocht, Deutsch gelernt, Musik gemacht, diskutiert und integriert. Einen wichtigen Anteil der gemeinsamen Arbeit bildete von Anfang an die Medienproduktion mit dem MOK Fulda, in der Mediathek Hessen finden sich die Ergebnisse.

Aber wie in jeder anderen Wohnung auch wurde es im Wohnzimmer irgendwann zu eng. Deshalb wird jetzt ein zweiter Raum, das „Welcome In! Studio“ angemietet und eingerichtet. Hier erhält, neben vielen anderen Aktivitäten, die Medienarbeit einen festen Platz: Es wird eigenes Video- und Schnittequipment angeschafft, Ziel ist es, die Teilnehmer in den nächsten zwei Jahren soweit in Medienproduktion zu schulen, dass sie in der Lage sind, semiprofessionelle Filme und Fotos zu produzieren. Das MOK Fulda unterstützt die Initiative dabei mit Kursen und zusätzlichem Equipment und bindet die Teilnehmer des „Wohnzimmers“ in die Seminare für die Studierenden ein, die für das MOK als Praxisstudenten arbeiten. Die Geflüchteten lernen zusammen mit den Studierenden Medienarbeit und die Studierenden erhalten Gelegenheit, in der Praxis mit den Geflüchteten an gemeinsamen Integrationsprojekten zu arbeiten.

 

 

Medienpädagogik in der Schule - Urheberrecht für Anfänger

MOK Gießen.

Copy & Paste … wenige Klicks reichen, um beliebige Inhalte im Internet zu duplizieren und weiter zu verbreiten. Gemacht wird dies täglich millionenfach und kaum jemand stellt sich dabei die Frage, ob er nicht  gerade einen Rechtsverstoß begeht. Tatsächlich ist dabei aber die Gefahr sehr groß, urheberrechtlich oder anderweitig geschütztes  Material gesetzeswidrig zu verwenden und zu verbreiten.

 

 

Da es aber (eigentlich) jeder macht und die meisten Verstöße bisher folgenfrei bleiben, hat sich rund um dieses Verhalten ein pseudo-rechtsfreier Raum entwickelt. Der Grundsatz, dass im Internet und/oder mit dem Smartphone längst nicht alles erlaubt ist, nur weil es technisch ganz einfach möglich ist, wird aus Unwissenheit oder Vorsatz gerne ignoriert. 

 

Erst, wenn Post vom Anwalt mit Abmahnung und strafbewehrter Unterlassungserklärung  ins Haus flattert, kommt dann neben der (teuren) Erkenntnis auch die Reue.

 

Da selbst viele Erwachsene wenig bis gar keine Transparenz über Themen wie das Urheberrecht oder z.B.  das „Recht am eigenen Bild“ haben, ist es daher besonders sinnvoll, Kindern, die mit der Nutzung der modernen Medien gerade erst beginnen, im schulischen Kontext Starthilfe zu Rechtsfragen zu geben.

 

Zum regulären Lehrplan gehören solche Themen jedoch leider nicht. Hier kommt dann (immer öfter) das MOK Gießen zu Hilfe. So auch im Rahmen eines medienpädagogischen Tages an der Liebigschule in Gießen am 18. Juni 2018.

 

Die Aufgabe: Kindgerechte Medien-Rechtsberatung für eine gesamte Jahrgangstufe 5 mit insgesamt 130 Schüler-innen. Aufgrund der guten Resonanz und des hohen Stellenwertes des Themas wurde dieses Angebot für die Liebigschule nun bereits im vierten Jahr in Folge realisiert. Der Anteil der Schüler-innen, die bereits in der 5. Klasse über ein eigenes Smartphone verfügen, hat in dieser kurzen Zeit deutlich zugenommen und liegt inzwischen bei rund 95 Prozent.

 

Das Problem: Juristische Fragestellungen sind selten einfach zu erklären und noch seltener einfach zu verstehen …. besonders natürlich für junge Menschen. Warum darf ich nicht einfach das Bild meines Serienhelden als Profilbild für WhatsApp verwenden, wenn es doch öffentlich im Internet zu finden ist? Warum darf ich einen aktuellen Kinofilm nicht aus dem Netz runterladen und an meine Freunde weiter verschicken, wenn er da doch ohnehin für alle frei zugänglich ist? Warum soll es ein Problem sein, Bilder von den Gästen meiner letzten Party auf Facebook zu veröffentlichen?

Um solche und viele ähnliche Fragen ging es in den jeweils 45-minütigen Einheiten, durch die alle 130 Schüler-innen in 6 Gruppen geführt wurden. Ziel dabei war es, ein grundsätzliches Verständnis für rechtliche Regeln im Internet zu vermitteln und konkrete Handlungsempfehlungen für einen sicheren Umgang mit dem Thema z.B. in sozialen Medien zu geben.

 

Rechtsexperten konnte das Team vom MOK Gießen dabei aus den Fünftklässlern natürlich nicht machen, aber bekanntlich führen viele kleine Schritte auch ans Ziel. Man sollte nur früh genug anfangen, zu laufen.

 

Text: Behle / MOK Gießen. Bild: Behle / MOK Gießen.

Nachgefragt und nachgehakt

MOK Rhein-Main.

In einer neuen Ausgabe des TV-Formates "Offenbacher Fragen" hat der Offenbacher Bürgermeister Peter Schneider die Fragen der Bürger beantwortet. Themen waren die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren, das Hafenviertel, der hohe Anteil an Migranten, Bücherschränke, Spielplätze, die Idee eines offiziellen Kippa-Tages sowie die Frage, ob Offenbach wirklich schmutziger ist als andere Städte in der Region.

 

Mit dem TV-Format "Offenbacher Fragen" gibt der Offene Kanal Bürgern regelmäßig die Möglichkeit, auf Probleme oder Missstände in ihrer Stadt aufmerksam zu machen. Die Fragen der Offenbacher werden gesammelt und an einem Interview-Termin im Rathaus vom Magistrat beantwortet. Weitere Ausgaben mit Vertretern aus der Stadtverwaltung sind gepIant. Offene Fragen von Bürgern sind jederzeit willkommen - per E-Mail an info@mok-rm.de oder per Post an das MOK Rhein-Main, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach.

Alle Ausgaben des Formates werden im TV verbreitet und sind unter www.mediathek-hessen.de abrufbar.

 

Text: NT. Bild: Bürgermeister Schneider im Interview/Bild: MOK Rhein-Main.

Medien machen Schule

MOK Kassel.

Am diesjährigen Kooperationsprojekt des MOK Kassel mit der LPR und der HNA beteiligten sich im Fernsehbereich 6 Schulen mit 10 Klassen. Insgesamt 203 SchülerInnen und Schüler erstellten im Rahmen der Projektwochen 35 Einzel-TV-Beiträge, die im MOK-Programm ausgestrahlt und an sechs Präsentationsabenden mit jeweils rund 50 Besuchern vorgestellt wurden...

 

Zielgruppe dieses Multimediaprojekts waren auch in diesem Jahr die Grundschulen mit ihren 4. Klassen in Nordhessen.

Engangierte Schulleitungen, Lehrkräfte und Sozialarbeiterinnnen an den Schulen erleichterten den MOK-MitarbeiterInnen die intensive praktische Arbeit mit den Schülerinnnen und Schülern, die in den sechs Projektwochen sehenswerte Ergebnisse produzierten.

Abgerundet wurde das Projekt mit einer Schüler-Pressekonferenz im MOK Kassel, in deren Verlauf 30 Schüler eine Stadtplanerin sowie den Pressesprecher der Stadt Kassel befragen konnten.

 

Gleichberechtigt leben in Deutschland

MOK Rhein-Main.

Im Offenen Kanal (OK) Rhein-Main werden ab sofort die von TERRE DES FEMMES produzierten Kurzfilme zum Thema "Gleichberechtigt leben in Deutschland" ausgestrahlt. Die Erklärvideos in deutscher, englischer und arabischer Sprache informieren insbesondere geflüchtete Frauen (und Männer) über ihre Rechte und das Verbot von Gewalt gegen Frauen. Neben häuslicher Gewalt, Zwangsheirat und anderen Formen von Gewalt gegen Frauen sind auch die verschiedenen Formen des Zusammenlebens in Deutschland Thema.

 

Wöchentlich werden die Erklärfilme über den Offenen Kanal im Rhein-Main-Gebiet und in Südhessen verbreitet. Die Filme sollen zudem in Beratungsstellen, in Sprachkursen für Geflüchtete, in Flüchtlingsunterkünften, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen eingesetzt werden.

 

TERRE DES FEMMES setzt sich für eine gerechte Welt ein, in der Mädchen und Frauen das Recht haben, gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei zu leben. Die Mitglieder des Vereins sind in verschiedenen Städtegruppen in Deutschland aktiv. Mit der Städtegruppe Rhein-Main hat das MOK in 2017 erstmals im Rahmen des internationalen Gedenk- und Aktionstages "NEIN zu Gewalt an Frauen!" am 25. November zusammengearbeitet.

 

Weitere Informationen unter www.frauenrechte-rheinmain.de und www.frauenrechte.de.

 

Text: NT. Bild: Terre des femmes e.V..

Medienpädagogische Tage Rhön mit dem Netzwerk Schulen

MOK Fulda.

Kaum zu glauben, aber vor zwanzig Jahren herrschte in Deutschland eine schlimme Jugendarbeitslosigkeit. Besonders hart traf es Hauptschüler, die fast keine Chance hatten, einen Ausbildungsplatz zu finden. In Fulda taten sich deshalb im Jahr 2000 Stadt und Landkreis, IHK, viele Unternehmen und die Hauptschulen der Region zusammen. Im „Netzwerk Hauptschule“ und boten sie den Schülern im vorletzten Schuljahr zusätzlichen Nachmittagsunterricht auf freiwilliger Basis. Die Schüler lernten kaufmännisches Rechnen, bekamen Bewerbungstrainings, besuchten Betriebe um Ausbildungsplätze kennen zu lernen und konnten Kontakte zu möglichen Arbeitgebern aufbauen. 2001 wurde auch das MOK Fulda Kooperationspartner, die „Medienpädagogischen Tage Rhön“ bilden seitdem traditionell den Abschluss des Jahres: Alle Teilnehmer fahren für zweieinhalb Tage in ein Selbstversorgerhaus in Röderhaid und setzen sich intensiv mit Computer, Film, Fotos, Internet und Tablet auseinander. Die Vorführung der dort erstellten Medienprodukte ist der Höhepunkt der Zertifikatsverleihungen, die im Rahmen eines Festaktes zum Abschluss stattfinden.

Natürlich stellt sich jetzt zu Recht die Frage, warum es dieses Projekt immer noch gibt. Jugendarbeitslosigkeit ist in Arbeitskräftemangel umgeschlagen und Hauptschulen haben kaum noch Schüler. Heute nehmen deshalb auch Realschüler am Projekt teil und der Name wurde in „Netzwerk Schulen“ geändert. Der Schwerpunkt liegt jetzt sowohl bei den Schülern, die Betriebe und Ausbildungsberufe kennenlernen sollen, als auch bei den Betrieben, die Gelegenheit erhalten, sich den Teilnehmern als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Nicht geändert haben sich die „Medienpädagogischen Tage Rhön“, denn Medienkompetenz ist heute wichtiger als je zuvor.

 

Bild: IHK Fulda / Netzwerk Schulen.

Virtual Reality: Neue Perspektiven für Unternehmen und Kreative

MOK Rhein-Main.

Zunehmend wird Virtual Reality (VR) in der Wirtschaft gewinnbringend eingesetzt: für Marketing und Vertrieb, für die Unternehmenskommunikation, in der Werbung, in Schulungen, im Handel oder bei der Produktentwicklung. Welche neuen Perspektiven VR mittelständischen Unternehmen sowie der Medien- und Kreativbranche bietet, war Thema der Veranstaltung “Kreativer Sonnengruß”, die Freitagmorgen, 4. Mai 2018, im Haus der Wirtschaft Südhessen in Darmstadt stattfand.

Der Offene Kanal (OK) Rhein-Main hat die Veranstaltung aufgezeichnet.

 

Gastgeber waren das Hessische Wirtschaftsministerium und die Hessische Landesmedienanstalt in Kooperation mit der IHK Darmstadt und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, Geschäftsstelle Darmstadt und Südhessen. Rund 60 Firmenvertreter und Kreative informierten sich, wie Unternehmen VR nutzen und die Zusammenarbeit mit der Medien- und Kreativwirtschaft erfolgreich gestalten können.

 

Anne Kompenhans (youga Darmstadt) eröffnete die Veranstaltung mit einem außergewöhnlichen Input: Sie lud die Teilnehmer zu einfachen Yogaübungen ein, die auch am Arbeitsplatz kreative Prozesse unterstützen können. Die Gastgeber Dirk Widuch (Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände), Joachim Becker (LPR Hessen) und Rolf Krämer (Hessisches Wirtschaftsministerium) hoben einführend die besondere Bedeutung der Vernetzung von mittelständischen Unternehmen mit der Medien- und Kreativbranche hervor. Fünf kreative Impulse zeigten Bandbreite und Potential von VR: Aferdita Kastrati (Merck Group) erläuterte den Einsatz von VR für die Markenkommunikation. Gunter Sterr (3spin) präsentierte Produkte, die mittelständischen Unternehmen helfen, besser arbeiten und mehr verkaufen zu können. Der Immobilienfotograf Patrick Zasada machte die vielfältigen Möglichkeiten von 360 Grad-Touren deutlich. Lars Piezl (BaDu-Design) präsentierte die Bäder-Planung mit virtueller Realität. Wie Geschichten im Film intensiver erzählt werden können, führte Maria Courtial (faber courtial) vor. Die Präsidentin der IHK Darmstadt, Prof. Dr. Kristina Sinemus, rundete schließlich das Programm ab mit einem kurzen Überblick zur Bedeutung von Virtual Reality für die Wirtschaftsregion Südhessen.

 

In einem eigens eingerichteten Showroom konnten die Gäste anschließend die Möglichkeiten virtueller Realität selbst erleben und am Buffet Kontakte mit anderen Teilnehmern knüpfen.

 

 

Text: LPR Hessen. Bild: M. Fechter/Luna Park 64.

FSJ im Medienprojektzentrum Offener Kanal Gießen

MOK Gießen.

Das freiwillige soziale Jahr Kultur im MOK Gießen neigt sich für Tatjana Hufer dem Ende entgegen. Zeit für ein kurzes Resümee:

 

Im September 2017 fing ich mit meinem FSJ im Offenen Kanal Gießen an und werde dieses im August 2018 beenden. Diese zwölf Monate waren total lehrreich und ich habe viele tolle Dinge erlebt. Auch habe ich viele neue und interessante Leute bei meiner Arbeit im MOK und in den Seminaren des BKJ kennengelernt.


 

 

Besonders gefallen hatte mir ein Projekt des MOK, das wir mit einer 9. Klasse der Liebigschule in Gießen zum Wettbewerb „Be smart, don’t start“ durchgeführt haben. Das Ziel dieses Wettbewerbes war es, in medialer Form ein Produkt herzustellen, das zeigt, warum Rauchen schlecht ist und warum man gar nicht erst damit anfangen sollte.

 

In der Projekt-Vorbesprechung mit der Lehrerin, einige Wochen vor der Projektwoche, wurde die Idee erarbeitet, die Anti-Raucher-Botschaften in Comics zu transportieren.

 

In der Projektwoche wurde die Klasse dann in vier Gruppen eingeteilt, von denen ich eine betreuen durfte. Da die Schüler ihre Geschichte schon vorher im Unterricht erarbeitet hatten, konnte es auch gleich mit Bilder machen für die Comics losgehen. Meine Gruppe hatte die Idee, dass ein Superheld durch das Rauchen seine Kämpfe gegen das Böse immer wieder verliert. Er sieht ein, dass er nur dann wieder gewinnen kann, wenn er mit dem Rauchen aufhört. Am Ende schafft er es dann als Nichtraucher sogar, seinen Erzfeind zu besiegen.

 

Die Schülerinnen und Schüler hatten eigene Requisiten dabei und arbeiteten sehr selbstständig. Ich habe daher zunächst nur Tipps und Anregungen geben müssen, wie man eine Szene am besten fotografiert, damit es auch interessant und echt wirkt.

 

Das Nachstellen der Szenen aus dem Storybord und das Festhalten der Bilder mit dem I-Pad hatte allen viel Spaß gemacht. Danach wurden die Bilder mit Hilfe der App , die kinderleicht zu bedienen ist, zu der fertigen Geschichte zusammengefügt und dann noch mit den Texten und Sprechblasen versehen. Am Ende war so ein (fast) professionelles Comic entstanden. Leider gibt es noch kein Ergebnis von dem Wettbewerb. Vielleicht gewinnen wir ja sogar etwas.

 

Im Rückblick kann ich sagen, dass meine Entscheidung für ein FSJ richtig war. Die Mitarbeit im MOK Gießen war sehr interessant und hat mir viel Spaß gemacht. Natürlich gab es auch nicht so tolle Tage, aber die gibt es immer.

 

Trotzdem freue ich mich jetzt darauf, dass meine berufliche Laufbahn weiter geht. Ich nehme viele wichtige Erfahrungen mit, die mir in meiner nächsten Station als Auszubildende sicher hilfreich sein werden.

Text: Hufer / MOK Gießen. Bild: Hufer / MOK Gießen.

Mein Sportverein im TV und im Internet

MOK Kassel.

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr lud das MOK Kassel im Mai 2018 wieder Vereins-und Verbandsmitarbeiter der hesssichen Sportvereine zum zweitägigen Praxisworkshop. Unterstützt und beworben vom Landessportbund Hessen und gefördert vom Bildungszentrum Bürgermedien war das Seminar in Kürze ausgebucht...

 

An zwei aufeinanderfolgenden Tagen fand im OK Kassel zum wiederholten Mal das Sportseminar „Mein Sportverein in TV und Internet“ statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten in den anderthalb Tagen einen kleinen Werbespot für ihren Verein oder eine fiktive Veranstaltung planen, filmen und schneiden. Drei sehr unterschiedliche Ergebnisse wurden zum Seminarende hin präsentiert, die alle unterhaltsam, informativ und zum Teil auch sehr lustig waren. Die häufigste Aussage im Feedback war: „Ich hätte nie gedacht, dass zwei Minuten Film so viel Arbeit machen.“ Dicht gefolgt von: „Das hat so viel Spaß gemacht, und wir können jetzt viel konkreter für den eigenen Verein planen.“

 

Digital 2020 - Wer hat uns im Griff?

MOK Fulda.

Am 23. und 24. Mai hatten LPR Hessen und Bonifatiushaus Fulda zur Fachtagung "Digital 2020" eingeladen. Das Thema war die Macht der Algorithmen, die, weitestgehend unbemerkt, immer mehr bisher menschliche Entscheidungen übernehmen. Das MOK Fulda hat die Veranstaltung aufgezeichnet, die Vorträge von Prof. Dr. Katharina Zweig von der TU Kaiserslautern, Dr. Daniel Jacob von der Stiftung Wissenschaft und Politik, Veronika Schniederalbers von der Akademie Ludwig-Windthorst-Haus, Thorsten Gonska von der Akademie Klausenhof, Prof. Dr. Stefan Iske von  Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und von Daniel Seitz von mediale pfade.org - Verein für Medienbildung sind ab sofort in der Mediathek Hessen zu sehen.

 

      
Termine
Ferienkalender Talkshow
Wer sich auf eine Karriere als Talkshowgast vorbereiten möchte, zwischen 10 und 14 Jahren alt ist und in Fulda wohnt, kann sie ab sofort bei Sven Unterstab, Tel. 0661 102-1962 für unseren Ferientalk im MOK-Studio anmelden.
Di., 17.07.2018, 09.30 bis 12.30 Uhr
MOK Fulda, Bahnhofstraße 26, 36037 Fulda, Tel.: (0661) 9013055
Weitere Informationen
Videocamp 2018
Für das diesjährige Videocamp des MOK Kassel vom 29. Juli bis 03. August für Jugendliche von 14 bis 17 sind noch drei Plätze frei. Infos unter
0561-9200920
So., 29.07.2018
Frankfurt University of Applied Sciences/Gebäude 4, Nibelungenplatz 1, 60318 Frankfurt am Main
Weitere Informationen
Täuschend echt!
Wie schminke ich Verletzungen? Mit welchen Tricks und Kniffen Profis in Filmproduktionen arbeiten, wird am Samstag, 11. August, in einem speziellen Workshop in den Räumen des MOK Rhein-Main vermittelt. Die Teilnehmer lernen unter professioneller Anleitung, wie Platzwunden, Kunstblut und Co. real dargestellt werden. Das Seminar findet in Kooperation mit dem Bildungszentrum BürgerMedien statt.

Interessierte können sich ab sofort für den ganztägigen Workshop über das Portal des Bildungszentrums BürgerMedien anmelden. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Sa., 11.08.2018, 10.00 bis 17.00 Uhr
MOK Rhein-Main, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach, Tel.: (069) 82369100
Weitere Informationen
T wie Trailer
Trailer sind oftmals kleine Kunstwerke. Sie zeigen dem Zuschauer, was ihn erwartet, machen „Lust auf mehr“ und sind Aushängeschilder für Sender. Für die Produktion von Trailern für den Offenen Kanal wollen wir in dem Workshop das Treiben am Abend einfangen. Aufnahmen in der Dunkelheit haben einen ganz besonderen Reiz. Zugleich zeigen wir Ihnen interessante Ansätze zur zeitgemäßen Trailerproduktion. Es gefällt, was auffällt, und jedes Mittel ist uns dabei recht.

Hinweis: Das Seminar richtet sich an Filmanfänger und wird in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum BürgerMedien angeboten.
Do., 13.09.2018, 16.00 bis 22.00 Uhr
MOK Rhein-Main, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach, Tel.: (069) 82369100
Weitere Informationen
Kurzfilmprojekt in den Herbstferien
Wolltet Ihr schon immer ein eigenes Drehbuch für einen spannenden, witzigen, schrägen oder actionreichen Kurzspielfilm schreiben? Wolltet Ihr mal dabei sein am „Set“ und die Arbeit des Regisseurs, der Schauspieler, der Tontechniker und Kulissenschieber beobachten oder diese Aufgaben gar selbst übernehmen? Wir bieten Euch in den Herbstferien diese Chance, gemeinsam einen Kurzspielfilm zu produzieren!
Di., 16.10.2018
MOK Kassel, Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, Tel.: (0561) 9200920
Weitere Informationen
Impressum: Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), Wilhelmshöher Allee 262, 34131 Kassel, Telefon: (0561) 93 586 0, E-Mail: newsletter-medienprojektzentren@lpr-hessen.de.