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Medienprojektzentren Offener Kanal
Ausgabe 1/2019 – 26. April 2019
Liebe Leserinnen und Leser,

 

näher am Puls der Zeit waren die hessischen MOKs selten. In Kassel setzt man sich intensiv mit der anstehenden Europawahl auseinander, Offenbach hat den führenden deutschen Armutsforscher, Prof. Dr. Christoph Butterwegge im Studiointerview, Fulda analysiert die Herausforderungen medienpädagogischer Multiplikatorenschulungen und Gießen taucht mit dem Zeitzeugen Werner Papendorf ganz tief in die Folgen des deutschen Nationalismus ein. Dies und noch viel mehr hier im Newsletter.

 

Gutes Lesen und Schauen!

 

Wenn Sie den Newsletter der MOKs Hessen nicht mehr lesen möchten, schicken Sie bitte eine Mail an kontakt@mok-fulda.de.

Nachrichten aus den Medienprojektzentren

Armes Deutschland, reiches Deutschland

MOK Rhein-Main.

Unter dem Titel "Armut im reichen Deutschland" hat der Offene Kanal (OK) Rhein-Main eine Talkshow mit dem renommierten Politikwissenschaftler und Armutsforscher Prof. Dr. Christoph Butterwegge ausgestrahlt. Produziert wurde die knapp 50-minütige Sendung von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Studio des MOK Rhein-Main.

 

Offenbacher Gesprächspartner der Gewerkschaft waren Dr. Wolfgang Christian und Michael Köditz. Inhalt der Sendung ist das Thema Armut in der Bundesrepublik als Form einer extremen Ausprägung sozialer Ungleichheit gewesen. Butterwegge analysiert die gesellschaftlichen Hintergründe des Armutsproblems und erörtert gemeinsam mit den Anwesenden der Talkrunde Möglichkeiten, gegenzusteuern.

 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist ein Team von über 280.000 Frauen und Männern bundesweit, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten. Als Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund setzt sich GEW für gute Arbeitsbedingungen, faire Entgelte, unbefristete Arbeitsverträge und sichere Arbeitsplätze im Bildungsbereich ein.

 

 

Text: NT. Bild: pixabay.

Wahlaufrufe, Diskussionen und Aufklärung - Europa im OK Kassel

MOK Kassel.

In vielfältiger und unterschiedlicher Form sind die bevorstehenden Europawahlen derzeit im Offenen Kanal Kassel eines der zentralen Themen...

 

Unsere FSJler haben zusammen mit SchülerInnen mehrere Wahlaufrufe produziert, die täglich gesendet werden und zur Teilnahme an der Wahl am 26. Mai animieren sollen.

In Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung entstand ein 30 minütiger Beitrag im Telekolleg-Stil, der die Notwendigkeit eines starken und geeinten Eurpas unterstreicht.

Andreas Christ, Mitglied im Rednerdienst TEAM EUROPE der Europäischen Kommission in Deutschland, beschreibt diese Notwendigkeit in seinem TV-Vortrag mit Grafiken und Schautafeln.

Am 29. April diskutierten auf Einladung der Europa Union KandidatInnen der Parteien im Studio des OK ihre Positionen zu Europa.

 

 

Die verlorene Jugend – Werner Papendorf aus Wieseck berichtet von Krieg und Gefangenschaft

MOK Gießen.

Seine fast 98 Jahre merkt man ihm nicht an. Wenn Werner Papendorf aus Wieseck von seinem bewegten Leben erzählt, nimmt er den Zuschauer mit auf eine spannende aber auch erschütternde Reise in die Vergangenheit.

 

Geboren 1921,  gehört er zu der Generation, die den zweiten Weltkrieg hautnah miterleben musste. Nur jeder Dritte seines Jahrgangs überlebte diese tragische Zeit. Vier Jahre Kampfeinsatz an der Ostfront, eine schwere Verwundung und anschließend weitere vier Jahre in sowjetischer Gefangenschaft, haben die Jugend und letztlich das ganze Leben von Werner Papendorf nachhaltig geprägt.

 

Die grauenhaften, brutalen Kämpfe auf Leben und Tod, den Anblick von Sterbenden und Gefallenen auf dem Schlachtfeld und die nackte Angst ums Leben wird er nie vergessen. Werner Papendorf schildert seinen Einsatz in Russland und die apokalyptischen Zustände an der Front in plastischen Bildern: Überleben bei minus 54 Grad Kälte unter freiem Himmel, mit unzureichender Kleidung und miserabler Verpflegung und Kampfhandlungen, deren Grausamkeit sich heute niemand vorstellen kann. Wer sich dieser Hölle durch Befehlsverweigerung oder gar Fahnenflucht entziehen wollte, dem drohte die Erschießung durch die eigenen Vorgesetzten.

 

Der Krieg endete für Werner Papendorf im März 1945 in sowjetischer Gefangenschaft, aber die Zeit der Qualen war für ihn damit noch lange nicht vorbei. In den Gefangenenlagern war er der erbarmungslosen Rache der einstigen Gegner vier Jahre lang hilflos ausgeliefert. Die Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen überstand er nur mit viel Glück und letztlich einer List, die dazu führte, dass er vorzeitig entlassen wurde.

 

Werner Papendorf berichtet über diese tragischen Jahre unter dem Titel „Die verlorene Jugend“ in einem Zeitzeugengespräch, das im Februar dieses Jahres im Studio des Offenen Kanals Gießen aufgezeichnet wurde. Er gehört zu den wenigen, die noch von dem Irrsinn und den Abgründen des letzten Weltkriegs erzählen können. Seine Schilderungen sind Mahnung und Anklage zugleich. Die Sendung wurde im Programm des Offenen Kanal Gießen ausgestrahlt und ist jetzt online in der Mediathek (www. mediathek-hessen.de) abrufbar.

 

Text: Behle / MOK Gießen. Bild: Behle / MOK Gießen.

Sommersemester an der Hochschule Fulda

MOK Fulda.

Medienpädagogik ähnelt, gerade weil sich Medien ebenso wie Jugendkulturen permanent wandeln, dem Wettlauf zwischen Hase und Igel. Immer wenn wir glauben auf der Höhe der Zeit zu handeln, ist die Entwicklung schon wieder ein Stück weiter. Da sind wir schon froh, wenn es doch ein paar Konstanten gibt.

Am Engagement des MOK Fulda an der Hochschule Fulda kann man das gut sehen. Auch im Sommersemester 2019 bietet das MOK Fulda wieder zeitlose Angebote wie die Veranstaltung KinderKino&Mehr. In Dorfgemeinschaftshäusern und Schulen in ausgewählten Fuldaer Stadtteilen werden Kinder mit guten Kinderfilmen beim Aufwachsen begleitet und an reflektierte Mediennutzung herangeführt. Das Konzept von KinderKino&Mehr läuft seit fast 20 Jahren kaum verändert. Gut, der alte Bauer P6 für 16mm Film wurde von Beamer und DVD ersetzt und das doppelte Lottchen aus den 80er Jahren mit Heiner Lauterbach ist den Kiddies nicht mehr zuzumuten. Aber die Studierenden schauen immer noch Filme und diskutieren heiß über die passenden Themen für die entsprechende Altersgruppe, die Kinder kommen immer noch in Scharen und sind begeistert von den Vorführungen und vom Begleitprogramm der angehenden Medienpädagogen. Das ist immer noch Medienbildung auf der Höhe der Zeit die Kindern hilft, sich in einer rasch verändernden Welt Orientierung zu suchen.

Auch das seit 2001 stattfindende Seminar „Video als Medium der Sozialen Arbeit“ ist immer gut besucht, denn die angehenden SozialpädagogInnen wissen die Inhalte, die sie später in der Praxis gut anwenden können, sehr zu schätzen.

Viele andere Kurse sind aber genauso schnell wieder verschwunden wie sie eingerichtet wurden: Unsere Facebook-Kurse sind längst eingestellt, da sich nur noch Eltern auf dieser Plattform herumtreiben. Auch die Seminare zu Überwachung und Edward Snowden interessieren (leider) schon nicht mehr.

Dafür beschäftigen wir uns gerade mit YouTube als Jugendkultur im Rahmen eines lebensweltlichen Forschungsansatzes. Es geht darum, aus zwei Perspektiven einen Zugang zu diesem Phänomen zu bekommen: Zum einen durch das wissenschaftliche Verstehen und interpretieren der Videoplattform, zum anderen durch eigenes Eintauchen in die Lebenswelt der Konsumenten und Macher. Wir verschränken also Habermas Perspektive von System- und Lebenswelt, Foucaults Ansatz der Gouvernementalität und Thierschs sozialarbeiterischen Ansatz der Lebenswelt mit der Erfahrung, eigene YouTube Videos zu produzieren und diese auf einem eigenen Kanal zu präsentieren. Das machen wir jetzt zum zweiten Mal und hoffen, dass das Konzept auch noch ein drittes Mal Interesse finden wird.

Ganz neu ist unsere „Projektwerkstatt Rechtsextremismus im Netz“, in der wir gerade gemeinsam mit den Studierenden Seminare für Schüler konzipieren und durchführen die den Jugendlichen helfen sollen, rechtsextreme Inhalte im Netz zu identifizieren und zu reflektieren. Hier würden wir uns allerdings freuen, wenn dieses Seminar genauso schnell seine Relevanz verlöre, wie das Thema Facebook – aber daraus wird wohl nichts werden.

 

Foto: Studenten - Beispielbild

Endlich wieder Arbeit - Ein HR-Wettbewerbsfilm der Sophie-Scholl-Schule Gießen

MOK Gießen.

Unter dem Titel „Meine Ausbildung – Du führst Regie“ lobte der hr vor kurzem einen Filmwettbewerb mit dem  Ziel aus, Schüler/innen aufzurufen, ihre Ängste, Träume und Wünsche zum Thema ‚Ausbildung‘ filmisch zu erzählen.

 

Eine gute Nachricht, befand Kristina Emmert, Lehrerin an der Sophie-Scholl-Schule Gießen: ‚In meinem Arbeitslehre-Kurs der Jahrgangsstufe 9/10 behandelte ich mit meinen Schüler/innen gerade das Thema ‚Berufe‘. Als ich ihnen von dem Filmwettbewerb erzählte, war die Begeisterung, daran teilzunehmen, groß!‘

 

Anthony Krauskopf, Schulsozialarbeiter und Betreuer von behinderten Schülern an der inklusiven Grundschule, verstärkte das Vorhaben. Nicht nur aufgrund seiner Theatererfahrung, sondern auch aufgrund jahrelanger wiederkehrender Zusammenarbeit mit dem Medienprojektzentrum Offener Kanal Gießen.

 

,Uns war schnell bewusst, dass aufgrund mangelnder technischer Vorrausetzungen an unserer Schule eine professionelle Umsetzung der Filmproduktion unmöglich schien! Da lag es nahe das MOK Gießen um Unterstützung zu bitten.‘

 

Gesagt, getan. Im Zeitraum von fünf Produktionstagen entstand ein 7-minütiger Kurzfilm mit dem Titel ‚Endlich wieder Arbeit‘. Ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film, der sich sehen lassen kann.

 

‚Diese Projekttage haben unserer ganzen Gruppe verdeutlicht, wie viele unterschiedliche Aspekte bei einem Filmdreh berücksichtigt werden müssen. Allen Schülerinnen und Schüler haben diese Erfahrungen große Freude bereitet. Jetzt freuen wir uns, das Ergebnis unserer Arbeit präsentieren zu dürfen‘ erzählt Kristina Emmert begeistert.

 

Möglicherweise gewinnt die Klasse den vom hr ausgelobten Sonderpreis für Inklusion, der mit 1.000 Euro dotiert ist.

 

Auch das Team des MOK Gießen würde sich darüber sehr freuen: ‚Uns Medienpädagogen hat es nicht nur viel Freude gemacht, das Vorhaben zu unterstützen. Nachhaltig bleibt vor allem folgendes in Erinnerung: Die Freude und das Durchhaltevermögen der geistig und körperlich eingeschränkten Schüler und Schülerinnen. Vor allem aber das Leuchten ihrer Augen. Ein Zeichen dafür, etwas ganz Besonderes geleistet zu haben!‘, so Andreas Zollenkopf, einer der zwei beteiligten Medienpädagogen des MOK Gießen.

 

Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Film zu den Gewinnern gehört. Aber wie immer auch das Ergebnis des Filmwettbewerbs im Frühsommer ausfallen wird, gewonnen haben die Schüler/innen jetzt schon. Eine spannende Woche mit unvergesslichen Eindrücken, Erfahrungen und besonderen Glücksmomenten.

 

Der Film kann in der Hessischen Mediathek unter dem angegebenen link abgerufen werden.

 

Text: Zollenkopf / MOK Gießen. Bild: Sophie-Scholl-Schule Gießen.

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MOK Rhein-Main.

Am 4. April 2019 fand in der Evangelischen Akademie Frankfurt das 10. lpr-forum-medienzukunft statt. Die Veranstaltung beleuchtete in dieses Jahr die Anforderung der Digitalität an das Ich unter neurowissenschaftlichen, philosophischen und demokratietheoretischen Perspektiven. Das MOK Rhein-Main hat die gesamte Veranstaltung dokumentiert und einen Kurzbericht erstellt.

 

Sämtliche Keynotes, Debatten, Vorträge und Grußwörter sind unter www.mediathek-hessen.de und dem Schlagwort "lpr-forum-medienzukunft 2019" abrufbar.

 

 

Text: NT. Bild: pixabay.

Abschied von Klaus Depta

MOK Fulda.

Wehmut und Stolz mischten sich am 4. April im Fürstensaal des Fuldaer Stadtschlosses beim Team von „Talk am Dom“. Stolz auf sieben erfolgreiche Jahre und fünfzehn Ausgaben der Talkshow und darauf, dass diesmal fast fünfhundert Menschen gekommen waren, um live dabei zu sein. Wehmut, weil der beliebte Moderator und Organisator der Sendung zum letzten Mal seine Gäste begrüßte.

 

Die Geschichte von Talk am Dom begann ziemlich genau sieben Jahre zuvor. Eine Talkshow mit christlichem Grundton aber ganz unterschiedlichen Gästen aus Kunst, Kultur und täglichem Leben sollte es werden. Zwei Folgen pro Jahr, jeweils fünf Gäste, mit jedem 20 Minuten intensives Gespräch. Kein Streittalk sollte es sein, die Gäste sollten Zeit und Ruhe haben, ihre Geschichten vorzustellen. Großen Wert legte Klaus Depta von Anfang an auf den Veranstaltungsort und die Live-Atmosphäre. Bis auf die letzte Sendung wurden alle Folgen vor immer vollem Haus im Fuldaer Café Ideal aufgezeichnet. Durchs Bild laufende Kellner und essendes und trinkendes Publikum mit all seinen Reaktionen waren Teil des Konzeptes und machten den lebendigen Reiz der Sendung mit aus. Auch gab es in den meisten Sendungen eine Sängerin oder einen Sänger, die zwischen den einzelnen Talkrunden das Publikum unterhielten. Künstler wie Maite Kelly von der Kelly-Family, das Pop-Duo Mrs. Greenbird oder Folk-Legende Barry McGuire wechselten ab mit Talkpartnern wie dem Fußballer und Bundesligatrainer Rainer Bonhof, dem Intendanten des Hessischen Rundfunk Manfred Krupp oder der Leiterin der Caritas Altenpflegeschule Fulda, Dajana Herbst, die aus ganz persönlicher Erfahrung über die Entwicklung der Betreuung alter Menschen berichtete.

Dass die letzte Ausgabe der Sendung im Stadtschlosses stattfand war Dr Michael Gerber zu verdanken. So viele Fuldaer wollten ihren neuen Bischof kennenlernen, dass der Umzug in den größeren Fürstensaal notwendig wurde.

Ist damit nun wirklich Schluss mit Talk am Dom? Wir wissen es nicht. Moderator Klaus Depta wünschen wir jedenfalls einen spannenden (Un)Ruhestand und drücken die Daumen, dass sich Jemand findet, der das Konzept erfolgreich weiterführen kann.

 

 

Mediasurfer-Preisverleihung

MOK Kassel.

Am 10. April wurden im Schauspielhaus in Kassel die diesjährigen Preisträger beim Mediasurfer, dem Medienkompetenzwettbewerb der LPR Hessen,  bekannt gegeben...

 

Ein Produktionsteam des MOK Kassel war vor Ort, interviewte die Preisträger und dokumentierte die Veranstaltung. Das rund zweistündige Ergebnis inklusive der preisgekrönten Wettbewerbsbeiträge wird ab Anfang Mai in allen hessischen Offenen Kanälen ausgestrahlt und ist dann auch in der Mediathek Hessen abrufbar.

 

E-Sport - Ist das Sport?

MOK Rhein-Main.

Der E-Sport in Deutschland wächst von Tag zu Tag und gewinnt immer mehr an Bedeutung. Teams aus Spielen wie Fortnite, League of Legends, Dota2, Fifa u.v.m. trainieren hart, um in den vielen nationalen und internationalen Turnieren einen Titel und damit ein hohes Preisgeld zu ergattern. Unser Jahrespraktikant Tom Diehl hat sich mit "Headon" Onur Cirakoglu in Offenbach getroffen und über das Thema E-Sport geredet. Woher kommt die Faszination?

 

Das HEADON.CAMP ist eine Trainingsstätte in Offenbach, in der alles bis ins Detail durchdacht ist.
Mit hochwertigen Monitoren und PCs, elektrisch höhenverstellbaren Tischen und entsprechenden Stühlen lassen sich stundenlange Trainingseinheiten  bewältigen.
 

Tom Diehl (geb. 2001) ist seit August 2018 Jahrespraktikant im MOK Rhein-Main. Den Bericht über das Headon.Camp hat er in Eigenregie erstellt und lediglich bei der Kameraführung Unterstützung von zwei jungen Filmemachern im Freiwilligendienst im MOK bekommen.

 

Text: NT. Bild: pixabay.

Schülerpraktiktikum

MOK Fulda.

„Mediengestalter/in Bild und Ton ist ein Ausbildungsberuf mit den Schwerpunkten Audio- und Videotechnik. Die Ausbildung qualifiziert dazu, Bild- und Tonaufzeichnungen zu bearbeiten sowie bei Live-Übertragungen Bild- und Tonmischungen vorzunehmen. Die Ausbildung gilt als Basisqualifikation für viele spezialisierte Berufsbilder im Bereich der Film- und Fernsehproduktion.“ Soweit Wikipedia.

 

Was dies in der Praxis bedeutet lernen Jugendliche in ihrem zweiwöchigen Schülerpraktikum im Offenen Kanal Fulda. In Gruppen von mindestens zwei und höchstens sechs Teilnehmern lernen sie Videokameras zu verstehen und einzusetzen, kleine Reportagen oder Kurzfilme zu konzipieren und zu drehen und ihre fertigen Aufnahmen in der Postproduktion zu bearbeiten.

So unterschiedlich die Gruppen sind, so unterschiedlich die Projekte ausfallen, die Haupterkenntnis der Beteiligten ist jedes Mal die gleiche: Fernsehen macht viel Arbeit! An zweiter Erkenntnisstelle folgt dann fast immer: Fernsehen machen ist abwechslungsreich! Womit am Ende für unsere Schülerpraktikanten fest steht: Mediengestalter Bild und Ton ist ein tolles Berufsfeld, das viel zu bieten hat und bietet viele Möglichkeiten, sich später zu spezialisieren!

 

Fußball bewegt Nordhessen

MOK Kassel.

Ein geplantes Rekordspiel im Kasseler Auestadion bewegte in den Tagen und Wochen vor Ostern die nordhessischen Gemüter. Auch das MOK Kassel engagierte sich hier in mehrfacher Form...

 

Zur Eröffnung der gleichnamigen Ausstellung fand im Hörsaal des Hessischen Landesmuseums eine Fußball-Talkshow statt: Zwei Legenden des nordhessischen Fußballs, Bernd Lichte und Jörg Müller, erzählten spannende und lustige Anekdoten aus der Geschichte des Derbys zwischen dem KSV Hessen Kassel und dem KSV Baunatal. MOK-Leiter Armin Ruda moderierte die Runde, die mit dem Mobilen Studio aufgezeichnet wurde. Auch am Spieltag im Auestadtion kam diese Technik zum Einsatz, um den rund 15.000 Zuschauern - der angepeilte Rekord wurde somit verfehlt - spannende Bilder auf der großen Videoleinwand zu präsentieren. Und die Höhepunkte des Derbys selbst waren ebenfalls im Programm des MOK Kassel zu sehen.

 

 

      
Termine
"… und Action!" – Die Produktion eines Spielfilms von A bis Z
Fiktionale Formate sind spannend und beinhalten oft dramaturgische Konflikte. Im Rahmen des Kurzfilmprojektes lernen Sie, Ihren eigenen Themen auf kreative Weise Ausdruck zu verleihen. Nach einer Einführung in die Kamera- und Mikrofontechnik, in Grundlagen zum Medienrecht und zur Drehbuchkonzeption produzieren Sie gemeinsam im Team eine kurze Szene zu einem selbstgewählten Thema. Wir unterstützen Sie bei allen Entstehungsprozessen und geben Ihnen auch Einblicke in Schnitt und Nachvertonung.
Mo., 06.05.2019, 10.00 bis 17.00 Uhr
MOK Rhein-Main, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach, Tel.: (069) 82369100
Blau machen oder grüner wird’s nicht – Wie Spezialeffekte im MOK-Studio funktionieren
Das Verfahren der Blue- oder Greenbox bei Film und Fernsehen kennen Sie spätestens aus der „Tagesschau“. Hintergründe, Grafiken, Gesprächspartner sind nicht leibhaftig anwesend, sondern werden elektronisch ins Bild gestanzt. Lassen Sie Ihren Ideen freien Lauf und setzen Sie sie per Blue- oder Greenscreen-Technik in unserem Studio um! Sie erfahren, wie die Technik funktioniert, und realisieren eigene Aufnahmen.
Fr., 17.05.2019, 15.00 bis 18.00 Uhr
MOK Rhein-Main, Berliner Straße 175, 63067 Offenbach, Tel.: (069) 82369100
Moderieren - Das Handwerk und die persönliche Note
In diesem Seminar lernen Sie die Grundlagen sinnvoller Moderationen. Dazu gehören verschiedene Moderationsformen und deren Anwendung, das Schreiben für’s Sprechen und die Präsentation am Mikrofon oder vor der Kamera. Mit praktischen Beispielen probieren sich hier alle TeilnehmerInnen aus und erkennen dabei ihre persönlichen Stärken. Diese gilt es dann zu nutzen und zu verfeinern, damit aus einem Sprecher auch eine Personality wird. Das zweitägige Seminar findet am 17. und 18. 5. im MOK KS statt.
Fr., 17.05.2019, 14.00 bis 18.00 Uhr
MOK Kassel, Rainer-Dierichs-Platz 1, 34117 Kassel, Tel.: (0561) 9200920
Weitere Informationen
Impressum: Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen), Wilhelmshöher Allee 262, 34131 Kassel, Telefon: (0561) 93 586 0, E-Mail: newsletter-medienprojektzentren@lpr-hessen.de.